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Ölpumpe

Entwicklung

Beide verbauten selbstansaugenden Ölpumpen waren als Außenzahnradpumpen konstruiert welche von oben über das untere Wellenende des Lichtmaschinenankers angetrieben wurden und von innen unterhalb der Lichtmaschine am Motorblock befestigt waren. Während die von Nr. 1301 - 1550 verbaute Pumpe für das Druckschmiersystem ausgelegt war stellte man ab Nr. 1501 auf Tropfenschmierung um. Die aus Bronze gegossenen Pumpengehäuse haben mehrere Ausgänge, das zweite Modell zusätzlich ein Überdruckventil. Die alte Pumpe versorgte Getriebe und Nockenwellengehäuse über Rohrleitungen und die Kurbelwelle per Einspritzung. Das Nachfolgemodell hat zwei Anschlüsse für jeweils eine Ölleitung. Zur Versorgung der zwei Düsen für die Schmierung der Kurbelwelle und dem Getriebe ist die Ölleitung an der Ölpumpe verschraubt. Die das Nockenwellengehäuse versorgende Leitung ist gesteckt.

Hinweis

Selten nehmen die Ölpumpen an ihren Gehäusen oder Zahnrädern Schaden. Eine häufige Ursache für geringere Förderleistung der Ölpumpen sind jedoch durch die Zahnräder verursacht eingelaufene Gehäusedeckel. Da diese ebenfalls aus Bronze hergestellt wurden lässt sich die Förderleistung durch Abschleifen der Deckel mit Schleifleinen auf einer planen Fläche gut wiederherstellen.

hauptseite/technik/baugruppen/motor/oelpumpe.txt · Zuletzt geändert: 25.05.2016 12:32 von Wolfgang Hense

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