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Ölleitungen, Ölfilter und Ölmessstab

Ölleitungen

die Ansaugleitung

Die Ansaugleitung (2B/7694) wurde im Laufe des Produktionszeitraumes nicht verändert. Sie besteht aus 8 x 6 mm Kupferrohr welches auf der Ölfilterseite mit einer Messingspitze zugelötet ist. Im Bereich des Ölfilters sind auf der Oberseite sieben 3,5 mmm Bohrungen eingebracht. Ölpumpenseitig ist eine mit vier Bohrungen versehene Messingplatte angelötet welche den Deckel der Ölpumpe bildet. Dieser Deckel sollte, sofern eine Motorüberholung ansteht, überprüft und ggf. die Zahnradlaufspuren plan beseitigt werden.

die das Getriebe versorgende Ölleitung

Diese Ölleitung wurde bis Nr. 1550 einzig zur Versorgung des Getriebes ausgelegt und bestand daher lediglich aus einer 5 x 3 mm Kupferleitung mit einem in die Getriebewelle führenden Messingendstück. Sie wurde auf der rechten Motorseite entlang geführt und in der Kupplungsglocke auf die linke Seite gelegt um dort in die Getriebewelle gesteckt zu werden.
Ölleitung ab 1551 Mit Änderung des Schmiersystems ab Nr. 1551 änderte man auch die nun 6 mm starke Ölleitung (2B/7954). Sie wurde nun auf der linken Motorseite geführt und auch vorn mit einem rechteckigen Messingendstück an der Ölpumpe befestigt. Die weiter mit dem Ölrohr verlöteten Anschlussteile, zwei T-Stücke und zwei Düsen, waren ebenfalls aus Messing hergestellt. Die Düsen steckten in zwei Sacklöchern des Motorblockes und waren so ausgerichtet das ihre 1,7 mm Bohrungen direkt auf die Ölbohrungen in den Schenkeln der vorbeidrehenden Kurbelwelle zielten. Das nach hinten zeigende Rohrende wiederum versorgte mit der angelöteten Spitze das Getriebe durch die Welle mit Öl.

die Steigleitung

die Ölleitung im Nockenwellengehäuse

Ölfilter

Der Ölfilter der Nimbus wurde im Laufe der Produktion nicht verändert. Er ist mit dem Verschlussdeckel des Ölablaufes kombiniert sodass der Filter beim Ölwechsel automatisch mit herausgezogen wird. Der Deckel ist rautenförmig mit stark abgerundeten Ecken aus vernickeltem Messing hergestellt und wird auf zwei aus der Ölwanne ragenden Bolzen mit M 6×0,75 Muttern befestigt. Auf seiner Innenseite befindet sich eine Nut für die Einlage des zur Abdichtung benötigten Korkdichtringes. Innerhalb des Dichtringes wurde das zum Filtern notwendige Drahtgeflecht aufgelötet. Dieses wiederum ist am gegenüberliegenden Ende mit einem Stopfen versehen durch welchen die Ölsaugleitung gesteckt wird.

Ölmessstab

Der Ölmessstab selbst ist aus rostfreiem Material gefertigt. Der gerändelte Kopf wurde vernickelt und bis Nr. 1550 händisch gefertigt. Anschließend wurden die Messstäbe maschinell hergestellt was an einem etwas dickeren unteren Bund zu erkennen ist. Die untere Markierung gibt eine Füllmenge von einem, die obere den von zwei Litern an.

hauptseite/technik/baugruppen/motor/oelleitung.txt · Zuletzt geändert: 27.05.2016 14:33 von Wolfgang Hense

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