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Kurbelwelle

Entwicklung

Die in zwei Rillenkugellagern (z.B. SKF 6407) gelagerte und aus Stahl geschmiedete Kurbelwelle wurde im Laufe der Baujahre geringfügig verändert. Sie hat einheitliche Zapfenhübe von 66,0 mm auf der die Pleuel in einer Standardbreite von 30,0 mm angebracht werden. Der Durchmesser der Pleuellagerzapfen betrug werksseitig 40,0 mm und kann bis zu einem Mindestmaß von 38,75 mm nachgeschliffen werden. Das vordere, dem Antrieb der Lichtmaschine dienende Kegelrad mit 24 Zähnen wird lediglich auf die Welle aufgeschrupft. Am hinteren Ende wird die Kupplungsschwungscheibe auf den konischen Stumpf geschoben, mit einer Mutter befestigt und einem Kerbstift gegen Verdrehen gesichert.

Technische Daten:

Material: Stahl geschmiedet
Hub:66,0 mm
Hauptlagerzapfen Ø35,0 mm +0,018 / +0,002 mm
Hauptlager (2 Stück)Rillenkugellager Nr. 6407 (35x100x25 mm)
Breite Hauptlagerzapfen25,0 mm
Pleuellagerzapfen Ø40,0 mm -0,009 / -0,025 mm
Pleuellagerzapfen Breite30,0 mm
Untermaß für nachgeschliffene Kurbelwellemax. 0,5 mm
Pleuellagerzapfen Ø (Rep.)39,5 mm -0,009 / -0,025 mm
KurbelwellenzahnradKegelrad mit 24 Zähnen
Im Notfall:
mind.Maß für Pleuellagerzapfen

38,75 mm -0.009 / -0,025mm
Anwärmtemperatur zum Montieren des Hauptlagers
und des Kurbelwellenzahnrades
ca. 100 ° C im Ölbad oder Heißluft
Kurbelwellenseitenspiel Aufnahme durch2. Hauptlager
Zulässige Konusform des Pleuellagerzapfens0,01 mm
Zulässige Ovalität Pleuelzapfen0,02 mm

Hinweis: Die Kurbelwellenachsmitte ist im Motorblock um 5 mm zur rechten Seite versetzt. Diese Maßnahme verringert den Verschleiß von Kolben und Zylindern.

hauptseite/technik/baugruppen/motor/kurbelwelle.txt · Zuletzt geändert: 05.08.2014 15:32 von Wolfgang Hense

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