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Kraftstofftank

Entwicklung

Der 12,5 Liter, hiervon sind 1 L Reserve, fassende Tank behielt über den gesamten Produktionszeitraum die gleiche Bauform. Diese war durch verschiedene Faktoren vorgegeben. Geändert hat sich im Laufe der Produktion die Position des Ablaufflansches, dieser ist bei allen Modellen mit einem 1/2„ Innengewinde versehen und die Form des Tankbodens.

Tank Variante 1 bis 2050 Tank Variante 2 2051 bis 7500

Während sich bei den erstproduzierten Kraftstoffbehältern von Nr. 1301 - 2050 der Flansch im vorderen Drittel der linken Tankunterseite befand wurde er ab Nr. 2051 bis 7500 auf der Hälfte der Länge der linken Tankunterseite platziert.


Tank Variante 3 7501 bis 12200Tank Variante 4 12201 bis 14015
Eine weitere Änderung wurde ab Nr. 7501 an der unteren Tankseite vollzogen. Der Tankboden war anfangs glatt. Im Betrieb wurde das Material temperaturbedingt so belastet dass Spannungsrissen im Boden auftraten. Dieser Entwicklung trat man mit dem Einpressen von Längs- und Querrippen in der Bodenfläche entgegen. Ab Nr. 12200 (1954) wurde an den Tanks zusätzlich auf jeder Seite eine Sicke eingepresst. Zur gleichen Zeit bekamen die Tanks der Luksus-Modelle zusätzlich je zwei Gewindehülsen pro Seite zur Befestigung der Tankembleme.

Der ab Nr. 2501 an den Tanks verbaute Gummiring kann bei allen Maschinen verwendet werden.

Hinweis

Heute gibt es sehr gute Nachbauten aus Edelstahl zu kaufen.
Nachbauten aus Blech haben teilweise eine größeres Fassungsvermögen durch ein geringfügig höheres Tankoberteil. Dieses wiederum führt bei handgeschalteten Modellen dazu, dass die Schalthebelkugel im dritten Gang auf dem Tank aufliegen kann. Hier kann jedoch mittels einer geänderten Einstellung am Umlenkwinkel für das Schaltgestänge für Abhilfe gesorgt werden.

hauptseite/technik/baugruppen/kraftstoffsystem/tank.txt · Zuletzt geändert: 11.02.2020 12:20 von Wolfgang Hense

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