Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


hauptseite:technik:baugruppen:kraftstoffsystem:kaltstarteinrichtung

Kaltstarteinrichtung

Entwicklung

Bis zum Einbau des ´38er Vergasers ab Nr. 3864 (1938) bestand die Kaltstarteinrichtung aus einem verchromten Blechteil mit welchem man mittels Drehschieber die Luftmenge reduzierten konnte. Mit der Änderung auf den ´38 er Vergaser und einhergehender Einführung eines Luftfilters konnte diese Konstruktion nicht beibehalten werden. Es wurde nun ein durch die zwei Vergaserschrauben gehaltenes Bronzegussteil zwischen Vergaser und Luftfilter eingefügt.

Aufbau

  • Die erste Kaltstarteinrichtung besteht aus drei Blechteilen und einem Niet welcher den Drehpunkt des Schiebers vorgibt.

  • Die zweite Kaltstartvorrichtung ist aufwendiger produziert hat jedoch nur drei rastende Einstellung. Das Gehäuse wurde aus Bronze gegossen. Auf eine nach schräg oben führende Achse ist im unten, geschlitzten Bereich eine Blechscheibe aufgelötet welche die schließende Funktion übernimmt. Im Mittelteil ist die Achse mit drei Kerben versehen in die eine Kugel-Feder-Kombination eingreift. Am obere Ende ist rechtwinklig eine Knebel eingelötet welcher die Drehmöglichkeit vereinfacht und den Stand der Klappe anzeigt. Weist der Knebel nach vorn ist die Klappe geschlossen, diagonal nach vorn ist sie halb geöffnet und zeigt der Knebel über den Luftfilter ist die Klappe geöffnet. innerhalb dieser Art der Kaltstartvorrichtung gibt es zwei Gehäuseformen die sich jedoch lediglich durch einen Bohrung für den gefilterten Luftzustrom zur Gemischdüse unterscheidet. Eine Dichtung zwischen Kaltstarteinrichtung und Vergaser ist unnötig und wurde werksseitig nie verbaut.

hauptseite/technik/baugruppen/kraftstoffsystem/kaltstarteinrichtung.txt · Zuletzt geändert: 18.05.2016 14:08 von Wolfgang Hense

Seiten-Werkzeuge