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Rücklicht

Entwicklung

Das Rücklicht bestand aus einem zylindrischem Aluminiumgehäuse deren Fassungen im Gehäuse eingegossen waren. Es gab zwei Gehäuseformen die mit unterschiedlich starken Gummiplatten zwischen Gehäuse und Kotflügel unterlegt waren. Weiterhin wurden im Laufe der Bauzeit unterschiedliche Streuscheiben verbaut.

Die häufig auftretenden Nummernschildhalter mit englischen „Britax“ Rückleuchten wurden ausschließlich von Händlern auf Kundenwunsch nachgerüstet.

Gehäuseformen

ältere Bauform

Rücklicht bis Nr. 2050 Rücklicht bis Nr. 2050

Die erste Version des Rücklichts wurde bis Nr. 2050 verbaut. Sie ist leicht an dem oberhalb des Rücklichts angegossenen Hügel zu erkennen. Der Steg zwischen den beiden Glühlampen ist im Gehäuse eingegossen. Für die Anschlusskabel waren zwei 6 mm Löcher gebohrt. Die Nummernschildbeleuchtung wurde durch eine klare Platte aus Celluloid abgedeckt.

Bis Nr. 1550 wurde das Rücklicht ohne Unterlage direkt auf den Kotflügel geschraubt. Ab Nr. 1551 wurde das Gehäuse nur noch mit einem Kabeldurchbruch hergestellt.

neuere Bauform

Rücklicht ab Nr. 2551

Die neuere Version war nicht mehr so klobig ausgeführt. Sie besaß auch keinen eingegossenen Steg als Trennung zwischen den Glühlampen mehr. An diese Stelle trat eine Blechplatte welche in im Gehäuse ersatzweise eingegossene Nuten gesteckt wurde.







Streuscheiben

Es wurden vielerlei Streuscheiben im NIMBUS-Rücklicht verbaut. Über die erste Ausführung bis ca. Nr. 1400 ist leider nichts mehr bekannt. In der Folge verwendete man eine rote, ca. 0,5 mm starke Celluloidplatte auf deren Innenseite im Seidendruckverfahren „STOP“ aufgedruckt war. Die Buchstaben waren nur beim Aufleuchten des Bremslichtes lesbar.

Streuscheibenversionen ab Nr. 2051

Ab Nr. 2051 bis 13200 verwendete man eine ebenfalls 0,5 mm dicke, zweifarbige Celluloidscheibe deren oberer Bereich gelb und der untere Bereich rot eingefärbt war.

Bis ca. Nr. 13600 wurde anschließend ein aus Mineralglas hergestelltes rotes Katzenauge verbaut welches in einem verchromten Ring eingefasst wurde.

Die letzten Rücklichtgläser waren aus rotem, reflektierendem Kunststoff gefertigt. Diese Gläser trugen im unteren Bereich die erhabene Aufschrift „J.R.U.129“. Diese Kennzeichnung belegte eine vom dänischen Justizministerium durchgeführte Prüfung.

Gummiplatte

Gummiplatte dick

Von Nr. 2051 bis 12600 wurden zwischen Rückleuchte und Kotfügel ein dünne, schwarze Gummiplatte mit umlaufender Kante verbaut.

Ab Nr. 12601 verwendete man eine dickere, graue Gummiplatte wodurch sich der Abstand zwischen Rücklicht und Kotflügel vergrößerte was zu einer besseren Ausleuchtung des Nummernschildes führte.

Bemerkung

An Fahrzeugen die vor dem 1.1.1983 erstmals in den Verkehr gekommen sind darf das Bremslicht gem. STVZO § 72 Übergangsbestimmungen, hier § 53 Abs. 2 (Farbe des Bremslichts) als gelbes Licht leuchten. Weiterhin ist dort in zu § 22a Abs. 2 (Prüfzeichen) festgeschrieben dass eine Prüfkennzeichnung (Wellenlinie) erst bei Fahrzeugen die nach dem 1.1.1954 in Verkehr gekommen sind notwenig ist. Die Kennzeichnung J.R.U. des dänischen Verkehrsministeriums dürfte jedoch für die ab 1954 gebauten Nimbusse ausreichend sein, da die Prüfung, Wirkung und Aussehen etwa einem im Geltungsbereich der STVZO geprüften Fahrzeugteil gleichkommt und hier entsprechend verfahren werden kann (siehe STVZO §22a Abs.2 ff).

hauptseite/technik/baugruppen/elektrik/ruecklicht.txt · Zuletzt geändert: 11.03.2017 00:34 von Wolfgang Hense

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