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Laderegler

Öldruckschalter

Entwicklung

Der Lichtmaschinenregler dient der Steuerung des Ladestromes für die Batterie und wurde in mehreren unterschiedlichen Ausführungen verbaut. Während die ersten verbauten Lichtmaschinen Drehstrom produzierten und durch einen Öldruckschalter gesteuert wurde hat man ab Nr. 1551 eine Gleichstromlichtmaschine verbaut. Für diese wurde der Regler immer unter dem Fahrersitz auf einem Bügel montiert. In den ersten Jahrzehnten der Produktion wurden Regler aus eigenen Fertigung verbaut.

1551 - 2050

Ab Nr. 1551 beinhaltete das auf einem dünnen Bügel montierte runde Reglergehäuse (4E/7939-2) u.a. zwei einstellbare Relais. Der Deckel des Gehäuses wurde mittels zweier Schrauben in auf der Grundplatte montierten Messinghülsen befestigt.

2051 - 7500

Der Haltebügel wurde nun federnd ausgeführt und mit zwei Verstärkungsstücken befestigt. Der Deckel war nur noch mit einer Schraube fixiert.

7501 -12600

Die Relaiseinstellung erfolgte nicht mehr über Einstellschrauben sondern über das Verbiegen von Kontaktblechen.

Laderegler BOSCH RS/TB 30/45/6-1

12601 - 14015

Der nun verwendete Bosch-Regler RS/TB 30-45/6-1 wurde auf einem massiven Halter (4E/10669) aus 3 x 25 mm Flachmaterial befestigt und war somit nicht mehr gefedert. Hier sollte man nach heutigen Kenntnissen eine Schwingungsentkopplung mittels Silentblöcke oder Ähnlichem erfolgen.

Alternativ zum Bosch-Regler RS/TB 30-45/6-1 hat man in den Jahren nach Produktionsende auch häufig nach Alternativen gesucht und hier Bosch-Regler der Bauart TBA verwendet. Zu diesem findet man hier ausführliche Zeichnungen und Stromlaufpläne aus einer werksseitigen Lehrmittelveröffentlichung.

Kennzeichnung

Bei den ältesten, noch von Fisker & Nielsen hergestellten Reglern findet man auf einer Messingplatte auf der Unterseite des Gehäuses eine Nummer. Diese hat keinen Zusammenhang mit der Motor-, Lichtmaschinen oder Reglernummer.

Anschlüsse

Die Benennung der notwendigen Anschlüsse wurden vereinfacht, jedoch in Anlehnung an die auch heute noch gültigen Bezeichnung gekennzeichnet. Alle stromführende Anschlüsse sind mit dem Hauptkabelbaum verbunden.

Nimbusbezeichnung Standardbezeichnung Anschluss führt zu:
ohne B- / 31 Fahrzeugmasse
D D+ / 61 D-Anschluss Lichtmaschine
F DF F-Anschluss Lichtmaschine
B B+ / 30 Batteriepluspol und B am Lichtschalter

Versionen

Beck Laderegler Model "B"

Seit mehreren Jahren werden überwiegend elektronische Laderegler in unsere Nimbusse nachgerüstet da die alten Regler durch Kontaktabbrand verschlissen sind oder die Möglichkeit einer fachgerechten Einstellung nicht mehr möglich ist. Der Ersatz sollte für 6 Volt und 70 Watt ausgelegt sein.

Während alle werksseitig montierten Regler elektromechanischer Ausführung waren und diese heutzutage kaum jemand mehr einstellen kann setzen sich seit den 80er Jahren immer mehr die elektronisch steuernden Regler durch. Diese haben die großen Vorteile kontaktlos und somit verschleißfrei zu sein und gleichzeitig auch mit neueren Akkumulatortypen wie Gel- und Trockentypen arbeiten. Die über die dänischen Händler zu beziehenden Regler sind verhältnismäßig teuer. Eine günstige und in jedes an der Nimbus verbaute Gehäuse passenden elektronischen Laderegler bietet der niederländische Anbieter Hans Beck auf seiner Internetseite beckelektronika.nl an. Der dort Angebotene trägt die Bezeichnung „Model „B“ 6 volt MIN aan frame. Vermogen 75 Watt“ und ist dort derzeit für 57,50 € zzgl. Versand zu erstehen.

Die Anschlussbelegung ist bei diesem Regler:

Kabelfarbe Anschlußbezeichnung
Beck Regler
Anschlussbezeichnung
Nimbus
Kabelfarbe Nimbus Anschluss Nimbus
Schwarz E Masseanschluß Masseanschluß
Grün DF F Gelb F - (eldspule) Lichtmaschine
Gelb +D D Blau D - Lichtmaschine
Rot +B B Rot + Pol Batterie

Ein ebenfalls tauglicher Regler ist bei Osterhaus Lichtmaschinen in Iserlohn zu bekommen.

hauptseite/technik/baugruppen/elektrik/laderegler.txt · Zuletzt geändert: 03.07.2019 16:36 von Wolfgang Hense

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